Unglück schenken – so einfach geht’s!

Es gibt Geschenke, mit denen man abergläubischen Personen keine Freude macht. Darunter befinden sich Messer, ein leeres Portemonnaie, Perlenketten oder Schuhe. Was wird mit diesen Geschenken verbunden?

Messer zerschneiden die Freundschaft

Ein alter Aberglaube besagt, dass man das Band der Freundschaft zerschneidet, wenn man ein Messer verschenkt. Die abergläubische beschenkte Person kann jedoch die Freundschaft retten, indem sie dem Schenker ein Geldstück gibt – sei der Wert noch so gering. Mit einem Cent im Austausch gegen das Messer besiegelt man einen Kauf. Der Schenker darf dieses Geldstück dann nicht ablehnen.

Foto von Thanh Tran auf Unsplash

Leeres Portemonnaie

Wer ein leeres Portemonnaie geschenkt bekommt bleibt arm, so der Aberglaube. Der Schenker sollte immer einen Glückscent in das Portemonnaie legen, damit sich das Geld vermehrt.

Foto von Kawin Harasai auf Unsplash

Perlenketten bringen Tränen

Ein verbreiteter Aberglaube besagt, dass man keine Perlen schenken sollte. Für jede Perle, die man schenkt, fließen beim Beschenkten Tränen. Jedoch gibt es viele Varianten dieses Aberglaubens. In manchen Versionen darf man nur keine Perlenketten schenken, Ohrringe wären zum Beispiel erlaubt. Oder der Aberglaube tritt nur in Zusammenhang mit Hochzeiten auf. Ein Hochzeitskleid, welches mit Perlen bestickt wurde, soll für eine tränenreiche Ehe stehe. Bei diesem Aberglauben wird auch kein Unterschied zwischen echten oder unechten Perlen gemacht.

Foto von Kelly Sikkema auf Unsplash

Schuhe verleiten zum Weglaufen

Schenkt man einer Frau Schuhe, soll das nach dem Aberglaube bedeuten, dass sie weglauft. Auch hier soll wieder gelten, wenn die Frau dem Schenker einen Cent im Austausch für die Schuhe gibt, so gelten sie als „abgekauft“. Die Frau soll demnach ihren Freund nicht verlassen.

Foto von Brooke Cagle auf Unsplash

Quellen: