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Sie kommen, um dich zu fressen… Die Krampusse! Heute ist es wieder so weit!

Die Krampusse sind unterwegs! Doch wer sind diese seltsamen Gestalten? Der Name leitet sich von mittelhochdeutsch Krampen ‚Kralle‘ oder bairisch Krampn ‚etwas Lebloses, Vertrocknetes, Verblühtes oder Verdorrtes‘ ab. Die Krampusse werden stets in Verbindung mit dem Adventsbrauchtum gebracht. Der heilige Nikolaus, der freundliche Geschenkebringer, bekam in verschiedenen Ländern einen bösen Gehilfen zur Seite gestellt, der alle Sünder bestrafen sollte. Während zum Ende des Mittelalters dieser Begleiter Belznickel, Beelzebub oder einfach nur Teufel genannt wurde, verbreitete sich entweder aus dem Alpenvorland oder aus Thüringen ein spezieller Name für diese sonderliche Erscheinung: „Knecht Ruprecht“. Heutzutage wird er in Süddeutschland als Krampus bezeichnet. Die verschiedenen Erscheinungsarten dieses bösen Gehilfen haben ihren Ursprung im spätmittelalterlichen Kinderschreck. Die Erscheinung des Kinderschrecks diente als zusätzliches Mittel der elterlichen Erziehung, um die Kinder zur Frömmigkeit zu mahnen. Am häufigsten verbreitet war der Kinderfresser. Der Kinderfresser drohte den unfrommen Kindern sie mitzunehmen, aufzuschlitzen, bis aufs Blut auszupeitschen oder gar aufzufressen. Diese Erscheinungen trugen stets einen großen Sack oder Korb, worin sie die Kinder stecken wollten. Heute, am Sonntag, den 13.12.2016 findet wieder der jährliche Krampuslauf in der Münchner Innenstadt statt. Passanten können die aufwändigen Köstume der Krampusse vor Ort bestaunen.

Gruss_vom_Krampus

Postkarte um 1900

Krampuslauf in München 2013 by tribp @flickr

Krampuslauf

Krampuslauf in München 2013 by tribp @flickr

Quellen:

Knecht Ruprecht verspeist sündige Kinder
– Fröhliche Weihnachten wünscht das Gruseltour-Leipzig Team

Der heilige Nikolaus, der freundliche Geschenkebringer, bekam in verschiedenen Ländern einen bösen Gehilfen zur Seite gestellt, der alle Sünder bestrafen sollte. Während zum Ende des Mittelalters dieser Begleiter Belznickel, Beelzebub oder einfach nur Teufel genannt wurde, verbreitete sich entweder aus dem Alpenvorland oder aus Thüringen ein spezieller Name für diese sonderliche Erscheinung: „Knecht Ruprecht“.

Die verschiedenen Erscheinungsarten des Knecht Ruprechts haben ihren Ursprung im spätmittelalterlichen Kinderschreck. Seit dem 16. Jahrhundert diente die Erscheinung des Kinderschrecks als zusätzliches Mittel der elterlichen Erziehung, um die Kinder zur Frömmigkeit zu mahnen. Am häufigsten verbreitet war der Kinderfresser. Der Kinderfresser drohte den unfrommen Kindern sie mitzunehmen, aufzuschlitzen, bis aufs Blut auszupeitschen oder gar aufzufressen. Diese Erscheinungen trugen stets einen großen Sack oder Korb, worin sie die Kinder stecken wollten.

Die Vorstellung des Kinder fressenden Knecht Ruprecht ist heutzutage so nicht mehr vorhanden. Heute ist Ruprecht nur mehr als Knecht dargestellt und dient dem Nikolaus als Korbträger.

Bei der Zeichnung stellt sich ganz klar die Figur des bösen Knecht Ruprechtes als Begleiter des heiligen Nikolaus heraus. Herkunft des Bildes, sowie Künstler konnten nicht ausfindig gemacht werden.Nikolaus und Knecht Ruprecht