Ein Vulkanausbruch in Deutschland?

Das ist gar nicht so unwahrscheinlich und sogar schon seit circa 3.000 Jahren überfällig! Kein Scherz. In der Eifel unter dem Laacher See brodelt es gefährlich. Wissenschaftler behaupten es komme dort vor Ort alle 10.000 Jahre zu vulkanischen Aktivitäten. Der letzte Ausbruch war vor ungefähr 13.000 Jahren. Regelmäßige schwache Erdbeben künden von der Gefahr im Untergrund. Höchstwahrscheinlich löst aufsteigendes Grundwasser, welches von einem mehrere Kilometer tiefen Magma-Reservoir kommt, die Vibrationen aus. Noch in den 90er Jahren meinten Forscher darin die Nachwehen der ehemaligen Vulkanausbrüche zu sehen. Mittlerweile ist man sich einig, dass das ein Zeichen anhaltender Aktivität ist. Daher blubbert es auch im Laacher See. Das ist Kohlendioxid-Gas, welches aus dem Magma stammt. Die Krater, die bei einer Wasserdampfexplosion entstanden sind, werden Maare genannt. Beispiele für Eifelmaare sind etwa das Totenmaar oder das Pulvermaar.

Ein kurzes aufschlussreiches und sehr interessantes Video dazu gibt es von der Wissenschaftssendung „Quarks & Co“ vom WDR (28.10.2014).

Sieht ganz friedlich aus, das Totenmaar. Da kann man sicherlich prima Urlaub machen… Wenn nicht gerade der Vulkan ausbricht. TotenmaarVulkaneifel