Die Körper Hingerichteter besaßen heilende Kräfte!

Die Herstellung und der Verkauf von heilmagischen Substanzen, die aus den Körpern von Hingerichteten gewonnen wurden, sicherte Henkern ein zusätzliches Einkommen. Das waren zum Beispiel die Herstellung von „Armsünderfett“ (Menschenfett) oder von Totenhänden.
Auch die Haut von Hingerichtete wurde wohl zu Riemen verarbeitet. Diese wurden auf den Bauch von hochschwangeren Frauen gelegt, um ihnen die Geburt zu erleichtern. Solche Riemen wurden in Leipziger Apotheken im 17. Jahrhundert verkauft und waren sehr teuer.
Anbei ein Bild von einer Hinrichtungsstätte in Leipzig 1721:Hinrichtungsstätte Leipzig 1721

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.