Der Werwolf aus dem Rheinland

Peter Stubbe – Serienmörder oder Werwolf?

Stubbe wurde nachgesagt, seit seiner Kindheit dem Teufel zu huldigen und deswegen vom Teufel persönlich einen Werwolfsgürtel erhalten zu haben – womit er sich jederzeit in einen Werwolf verwandeln konnte. Als Werwolf soll er innerhalb etlicher Jahre mehrere Kinder getötet und teilweise gegessen haben. Im Heimatort Stubbes namens Bedburg wurde zu seiner Zeit immer wieder ein übergroßer Wolf gesehen, dem eine Pfote im Kampf abgehakt wurde. Als die Dorfbewohner schließlich auf Stubbes Hof kamen, soll ihm eine Hand gefehlt haben. Am 31. Oktober 1589 wurde Stubbe bei lebendigem Leib gerädert, danach wurde ihm der Kopf abgeschlagen und sein Körper verbrannt.

Der Kupferstich von 1589 zeigt Stubbes Werdegang. Ganz links ist er als Werwolf zu sehen. Danach wird der Ablauf seiner Hinrichtung gezeigt.

Kupferstich Werwolf Bedburg

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